Nächster Schritt der Verkehrserziehung

In der Grundschule müssen die Kinder nach einem Beschluss des Kultusministeriums in der 3. und 4. Klasse an einer Radfahrausbildung teilnehmen.  Zunächst werden in der 3. Klasse die Grundlagen vermittelt:

  • Fahrradtechnik
  • Allgemeine Verkehrsregeln
  • Verhalten auf der Straße.

In der 4. Klasse wird in der Radfahrausbildung dann die erlernte Theorie in der Praxis geübt. Den Abschluss dieser Ausbildung  bildet die Radfahrprüfung. Das Kind erhält dann eine Plakette mit Führerschein. Erst dann darf es den Schulweg mit dem Fahrrad zurücklegen.


Spätestens jetzt müssen die technischen Voraussetzungen für ein  Fahrrad gemäß Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) erfüllt sein:

  • Klingel
  • 2 voneinander unabhängige Bremsen an Vorder- und Hinterrad
  • Großer, weißer Frontreflektor
  • Weiße Frontleuchte
  • Pro Rad 2 Speichenreflektoren
  • Pro Pedal zwei Reflektoren
  • Großer roter Rückreflektor
  • Rote Schlussleuchte mit Reflektor

Um das Fahrrad noch sicherer zu machen, gibt es ein Standlichtsystem, damit man bei schlechten Wetterverhältnissen oder nachts auch beim Halten nicht übersehen wird. Für kleine Kinder ist auch ein bunter Wimpel empfehlenswert, damit sie zwischen Autos und anderen Sichthindernissen besser zu sehen sind.

Ab dem 10. Lebensjahr ist das Radfahren auf Gehwegen nicht mehr erlaubt. Die Kinder müssen nun auf öffentlichen Straßen bzw. Radwegen fahren.

Und zum guten Schluss die oberste Sicherheitsregel:

Nie ohne Helm fahren und bei schlechter Sicht auffällige Kleidung tragen.