Schulräder / ATBs

Sie suchen ein neues Fahrrad für Ihre Tochter oder Ihren Sohn, das sowohl tägliche Wege wie auch Freizeittouren erleichtert?

Als praktisches Alltagsrad für den Weg zur Schule oder zum Verein empfiehlt es sich, auf ein sicheres und absolut straßentaugliches Fahrrad zurückzugreifen.Zur Auswahl stehen hier zum einen die klassischen Schulräder, die, wie der Name schon sagt, optimal auf Fahrten zur Schule oder ins Freizeitvergnügen abgestimmt sind. Zum anderen eignen sich für diese Zwecke die sogenannten ATBs – geländeunabhängige Allroundräder mit sicherheitsrelevanter Vollausstattung.


Schulrad

Der Oberbegriff „Schulrad“ bezeichnet alle Räder, die den gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Um auch mal bei schlechterem Wetter oder beginnender Dunkelheit gut erkennbar zu sein, sind Reflektoren und eine vernünftige Beleuchtungsanlage am Fahrrad unersetzlich – ebenso Spritzwasser abhaltende Schutzbleche und ein Gepäckträger für die schwere Sporttasche. Auch ein stabiler Seitenständer macht Sinn, so kann das Rad am Treffpunkt abgestellt werden, anstatt im Gebüsch oder der Wiese zu landen. Ein Kettenschutz verhindert das Mitreißen von Kleidung oder Schuhbändeln, Hosen bleiben sauber und werden nicht beschädigt.

ATB

Ein ATB (All Terrain Bike) ist, seinem Namen entsprechend, in fast jedem Gelände einsetzbar. Für rein sportliche Ausflüge auf Äcker, holprige Bergpfade oder Waldtrampelstrecken ist es nur bedingt geeignet, aber im tagtäglichen Einsatz stellt es eine praktische Alternative zum modischen Mountainbike dar.

Das ATB bietet alle notwendigen Ausstattungsmerkmale eines straßentauglichen Rades, von den obligatorischen Schutzblechen über die gesetzlich vorgeschriebenen Lichter und Reflektoren bis hin zu Gepäckträger und Ständer. Damit kann es jederzeit und überall sicher gefahren werden.

Welche Schaltung?

Hat man sich für ein alltagstaugliches, vollausgestattetes Rad entschieden, bleibt noch die Frage nach der Schaltung. Glänzen Mountainbikes durch die altbekannte Kettenschaltung mit möglichst vielen Gängen, ist bei ATBs die Frage nach dem Einsatzbereich und der dafür sinnvollen Schaltung zu stellen. Viele Gänge sind nur im extremen Gelände wichtig. Kettenschaltungen erfordern im Allgemeinen eine regelmäßige Pflege und Wartung, man muss sie ölen und putzen, um die reibungslose Funktion sicher zu stellen. Außerdem leiern die Züge nach und nach aus und sollten in gewissen Abständen nachgespannt werden.

Nabenschaltungen hingegen sind weitgehend wartungsfrei, lassen sich problemfrei schalten (auch am Berg) und sind deutlich langlebiger als die weniger robusten Kettenschaltungen. Bei einer Nabenschaltung wird gewöhnlich mit Rücktrittbremse gefahren.Das außenliegende Schaltwerk bei Kettenschaltungen ist anfällig für Schläge und Stöße (sollte das Rad mal umfallen).

Fazit: Es gibt Schulräder in allen modischen und optisch ansprechenden Varianten, mit Ketten- oder Nabenschaltung. Ihr großer Vorteil ist die Vollausstattung mit allen sicherheitsrelevanten Komponenten.